10. März 2026

Man lebt, weil man geboren ist

Nach Herrn Bachmann folgt Literaturverfilmung
Man lebt, weil man geboren ist

In Köln und Wien fanden Ende letzten Jahres die Dreharbeiten zu »Man lebt, weil man geboren ist« von Maria Speth (»Herr Bachmann und seine Klasse«). Das Drehbuch des deutsch-österreichischen Dramas basiert auf dem gleichnamigen Text des Schriftstellers und Journalisten André Müller, erschienen im Rowohlt Verlag. 

Zur Besetzung zählen unter anderem Andreas Lust, Barbara Petritsch und Mavie Hörbiger. Hinter der Kamera steht Reinhold Vorschneider, der gemeinsam mit Speth auch das Drehbuch verfasste.

Maria Speths Dokumentarfilm »Herr Bachmann und seine Klasse« (2021) wurde zu einem großen nationalen und internationalen Erfolg, erhielt zahlreiche Auszeichnungen – darunter den Silbernen Bären, den Berlinale Publikumspreis und den Deutschen Filmpreis. 

Der deutscher Kinostart ist für 2027 gepkant.

Inhalt
Wien 1989: Der Journalist André Müller, bekannt für seine radikalen Gespräche mit Prominenten, reist in seine Geburtsstadt, um mit seiner Mutter ein Interview zu führen, das in einer bedeutenden Wochenzeitung veröffentlicht werden soll. In einem verzweifelten Kampf versucht er, endlich das Schweigen zu brechen und seiner Mutter die Geheimnisse ihres und seines Lebens zu entreißen, die eng verknüpft sind mit der österreichisch-deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Foto: v.l.n.r.: Christian Bachman (Wega Film), Maria Speth (Regie, Drehbuch, Produktion), Christina Bentlage (Film- und Medienstiftung NRW), Andreas Lust, Mavie Hörbiger, Barbara Petritsch, Reinhold Vorschneider (Drehbuch, Kamera) und Daniel Ehrenberg (eyrie entertainment) | Foto: Wolfgang Ennenbach