SCHWERPUNKT 1: What a Way to Make a Living!
Wie verbringt Ihr Eure Tage? Wie bestreitet Ihr Euren Lebensunterhalt? „… What a Way to Make a Living!“ ist ein Programm über die Realität des Arbeitslebens, betrachtet durch die Brille des intersektionalen Feminismus. Mit einer Mischung aus Archivmaterial und zeitgenössischen Kurzfilmen aus aller Welt bietet diese Auswahl einen zwischenstaatlichen, zeitübergreifenden Einblick in das, was es bedeutet, eine „berufstätige Frau“ zu sein, und untersucht, wie unsere Arbeitserfahrungen durch die Dynamik von Klasse, Rasse, Geschlecht und Nationalität geprägt werden. Das Programm versucht zudem, eine weit gefasste Definition dessen zu liefern, was in einer hyperkapitalistischen, postindustriellen Gesellschaft „lohnende“ Arbeit ausmacht. Von den Reinigungskräften, die unsichtbar unser glänzendes, reibungsloses Leben ermöglichen, bis hin zu den Fabrikarbeiter:innen, die den physischen und psychischen Preis für unsere Sucht nach billigen Konsumgütern zahlen – diese Filme erinnern uns an die menschlichen Opfer unserer Gelüste und Wünsche.
[tw: Rassismus]