Oblivion

Action/Science-Fiction, USA 2013, 125 min

Ei Gottl nee, jetzt hab ich fast geglaubt, dass der Progress-Filmverleih einen Konzertfilm von Jan-Josef Liefers seiner Beatcombo in die Runde wirft. Aber nee nee, hier geht’s um Science Fiction und unseren Courage-Bambi-Träger 2007 Tom Stauffenberg Cruise. Beides liegt ja auch thematisch nicht soweit auseinander. Nach dem die Welt filmisch 2012 ä little bit leicht untergegangen ist, wird uns nun 2013 im hier vorliegenden Falle gezeigt, wie es ist, wenn alles auf Erden in der Regio glutealis versunken ist und nun aussieht wie bei N24 „296 Jahre nach dem Menschen“. Wir schreiben das Jahr 2077, da bin ich 113 und die Menschheit lebt nicht mehr direkt auf unserem Planeten, sondern schwebt in hochtechnisierten Gebilden so Yes-Albumcovermäßig über den Wolken. Dort können die Aliens, die einst auf unserer Erde randalierten und sich dort immer noch aufhalten, nicht hingelangen. Warum das so ist, kann ich ihnen, liebe Leser, leider auch nicht beantworten, da ich den Film noch nicht zu Gesicht bekommen habe. Aber komisch ist das schon. Aliens, die irgendwoher aus dem Weltenall kommen, können zwar unsere Erde erreichen, aber nicht die Wolken. Hä? Ich meine, wenn man aus dem All auf die Erde kommt, muss man ja durch die Wolken und wenn keine da sind, zumindest durch die Atmosphäre. Das sind immerhin so zwischen 80 und 100 Kilometer. Na egal, das wird sicherlich noch im Film ersichtlich werden oder eben auch nicht. Der gute Tommy gibt hier den Spezialtechniker Jack Harper, dessen Aufgabengebiet es seit Jahren ist, Alienbekämpfungsdrohnen zu reparieren und auf der Erde lebenswichtige Ressourcen zu sammeln, um der Menschheit einen Neuanfang zu ermöglichen. James Cole, ick hör dir trapsen. Nun aber neigt sich der Vorrat dem Ende entgegen und Jack wird wieder zurück über die Wolken beordert. Auf dem Rückflug entdeckt er ein abgestürztes Raumschiff mit einer Überlebenden, bei der es sich laut Augenzeugenberichten nicht um Sigourney Weaver handeln soll. Als er sie retten will, erhält er jedoch die Order, die Dame zurückzulassen. Dies verweigert er und gerät in eine Odyssee unbekannten Ausmaßes. Es ist nicht alles so, wie es bisher in seinem Leben schien. Denn schön schien die Sonne und für die Linie 11 wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Ray van Zeschau (geht jetzt zum Schienesen)

Buch: Joseph Kosinski, William Monahan

Regie: Joseph Kosinski

Darsteller: Tom Cruise, Nikolaj Coster-Waldau, Morgan Freeman, Olga Kurylenko, Zoe Bell, Melissa Leo, Andrea Riseborough, Lindsay Clift

Kamera: Alwin H. Kuchler

Musik: M.8.3

Bundesstart: 11.04.2013

Start in Dresden: 11.04.2013

FSK: ab 12 Jahren