Ein verlockendes Spiel

Komödie, USA 2008, 114 min

Der gut aussehende Jimmy Connelly ist Chef einer Footballmannschaft. Und das im Jahre 1925, noch lange bevor jemand irgendwelche Regeln für dieses Spiel aufgestellt hat. Was zählt, ist ganz allein der Sieg. Doch irgendwie wollen die Jungs nach jeder Schlammschlacht auch wieder zusammengeflickt und gewaschen werden. Da geht dem Verein schnell das Geld und den Spielern die Luft aus. Also überredet Jimmy den jungen Newcomer Carter Rutherford als Star der Mannschaft zu fungieren und hofft damit neue Sponsoren und vor allem Zugang in die neu gebildete Football-Liga zu finden. Der einsetzende Presserummel ruft auch Lexie Littleton auf den Plan, eine quirlige Blondine, die mit ausreichend Haaren auf den Zähnen ausgestattet ist, um ihren Job als Sportjournalistin ohne größere Blessuren durchzustehen. Sie soll mal nachschauen, was an der Sportlerlegende Rutherford so alles faul ist, vielleicht springt ja eine Story dabei raus. Und wenn nicht, dann wenigstens ein paar gute Sportnachrichten. Oder gar eine nette Männerbekanntschaft, vielleicht auch zwei? In dieser flotten Mudballcomedy fliegen fröhlich die Fetzen, werden allerhand Bälle mit Füßen getreten und herrliche Hüte mit Federn getragen. Mit Wonne werden die Zungen gewetzt oder andere Körperteile sanft aneinander gerieben. Frauen fahren mit dem Motorrad, Männer mit der Eisenbahn und abwechselnd dürfen Renee Zellwegers Brüste oder George Clooneys Fäuste begutachtet werden. Und ganz gleich, wie tief der Gürtel gerade hängt, es finden sich immer eine Handvoll frivoler Pointen, um noch einen drunter zu setzen. Wie schon gesagt; was zählt, ist ganz allein der Sieg.