Buddy - Der Weihnachtself

Fantasy/Komödie, USA 2003, 95 min

Weihnachten im Kino, ohne passende Filme nur die halbe Miete. Aber in diesem Jahr bietet Hollywood genau das Richtige. Ein familientaugliches Märchen voller gutgelauntem Witz und Slapstickeinlagen mit Will Ferrell (»Old School«) als knuddlig-komischer Held, der den weiten Weg vom Nordpol nach New York City geht, um seinen Vater kennen zu lernen.
Von Elfen großgezogen, da im Geschenkesack des Weihnachtsmanns (Edward Asner) am Nordpol gelandet und von Komikerlegende Bob Newhart als Elfenpapa adoptiert, wächst Buddy zur stattlichen Figur heran, viel größer jedenfalls als seine Elfenfreunde. So ist er nicht abgeneigt, als ihm sein Elfenpapa vorschlägt, seinen echten Vater, der bislang nichts von seiner Existenz ahnt, in NYC zu besuchen. Dort macht der in sein Elfenkostüm gehüllte Buddy, was allein schon für gute Lacher sorgt, erstmals enthusiastisch Bekanntschaft mit Rolltreppen, Schwingtüren, Fahrstühlen, Kaugummi, schlechtgelaunten Sicherheitsleuten und seinem erstmal schockierten Daddy Walter (James Caan). Der erfolgreiche aber zynische Kinderbuchverleger wird aber durch den Einfluss des liebenswerten Buddies deutlich zum Positiven gewandelt. Und mit der hübschen Jovie (Zooey Deschanel) wird Buddies romantisches Interesse geweckt. Und so steuert alles auf ein harmonisches Finale zu, trotz falscher Weihnachtsmänner und desillusionierter New Yorker. Und Buddies entwaffnender Charme lässt sogar die New Yorker wieder an den Weihnachtsmann glauben.
Also genau das richtige Weihnachtsmärchen, voller bezauberndem Charme und dem Glauben an das Fest und seine Tradition.

Buch: Scot Armstrong, David Berenbaum, Jon Favreau

Regie: Jon Favreau

Darsteller: Will Ferrell, Edward Asner, James Caan, Zooey Deschanel, Bob Newhart, Mary Steenburgen, Daniel Tay

Kamera: Greg Gardiner

Produktion: Jon Berg, Todd Komarnicki, Shauna Weinberg

Bundesstart: 11.12.2003

Start in Dresden: 11.12.2003

FSK: o.A.