Schwarz und Weiß, wie Tage und Nächte

BRD 1978, 103 min

Für Thomas Rosenmund birgt das Schachspiel die Gefahr einer absoluten Obsession. Schon als Kind beherrscht es der mathematisch hoch begabte Junge virtuos, bleibt jedoch in vorsichtiger Distanz und rührt zwanzig Jahre lang keine Figuren an. Er wird Computerspezialist und entwickelt ein angeblich unschlagbares Schach-Programm. Doch dem amtierenden Weltmeister Koruga gelingt in einem arrangierten Fernsehduell der Sieg. Rosenmund fühlt sich persönlich gekränkt und kehrt ans Schachbrett zurück, um selbst gegen Koruga zu gewinnen. Nach einem zermürbenden Spiel hat er sein Ziel erreicht, landet jedoch völlig entkräftet und dem Wahnsinn nahe in der Psychiatrie.