Der lange Februar

Dokumentation, Deutschland/Ukraine 2025, 79 min

Der 79-minütige Film dokumentiert den russischen Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 und die darauffolgende Besatzung von Butscha. Er zeigt, wie die Einwohnerinnen und Einwohner während der Besatzung Hunger, Durst und Kälte überstanden. Eine der dokumentierten Geschichten, handelt vom Chor der St.-Andrij-Kirche. Russische Soldaten töteten einen Sänger, sowie seine gesamte Familie und Nachbarn. Der Film erzählt u.a. die tragische Geschichte hinter den Morden - und wie Überlebende der Familie heute mit dem Trauma leben müssen. Der Film zeigt auch die bisher unbekannte Geschichte eines ukrainischen Polizisten, der sogar noch während der russischen Besatzung in Butscha Dienst tat. 
Besonders eindrücklich ist der Zugang durch Privataufnahmen aus Butscha, die Regisseur Michael Stadnik über fast drei Jahre hinweg recherchiert und gesichtet hat. Diese persönlichen Perspektiven vermitteln den Alltag unter Gewalt, Angst und Okkupation auf unmittelbare Weise. Darunter ist auch bisher unveröffentlichtes Filmmaterial.

Stadnik hat selbst Verwandte in der Nachbarstadt Butschas und es waren seine persönlichen Verbindungen, die einen bisher einzigartigen Blick auf die Realität unter der russischen Besatzung möglich machen.

Regie: Michael Stadnik

Bundesstart:

Start in Dresden:

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Sa, 25.04.
18:00 Thalia