Don't put me in a box
„Ich bin Araber, weiß, homosexuell und Veganer - alles, was ich tue, ist politisch“, sagt Larbi Cherkaoui, ein weltbekannter Choreograf, der alle Tanzstile beherrscht.
„Über mehrere Monate hinweg gewährte er uns umfassenden Einblick in die intimsten Aspekte der Arbeit eines Künstlers. Unser Film ist weit mehr als ein einfaches Porträt, er beleuchtet seine Arbeitsweise und vermittelt ein tiefes Verständnis für seine Herkunft und sein Engagement.
Entstanden ist ein universeller Film, der alle Zuschauer anspricht, die Geschichte eines erstaunlichen, facettenreichen, visionären Mannes am Schnittpunkt mehrerer Kulturen.
Mit uneingeschränktem Zugang zu seinen Archiven begleiteten wir Larbi bei seinem Abschied von der Bühne in Antwerpen, bei der Entstehung von Ukiyo-e in Genf und Evangelion Beyond in Japan sowie bei einigen Schlüsselmomenten seiner Karriere: seiner Arbeit in Paris an der Rockoper Starmania, Sutra in China und kürzlich Boléro.“
Keine traditionellen Interviews, sondern eine Voice-over-Stimme, die an die vielen von Larbi verfassten Texte erinnert: „Ich wäre mehrmals fast gestorben… Das Tanzen hat mich gerettet. Es hat mir geholfen, meine Vergangenheit zu verarbeiten, es war mein einziger Weg, gesund zu werden. Alles andere hat mich zerstört. … Die ganze Welt ist eine Quelle der Inspiration.“