Hoppers
Manchmal schaue ich meine Katze an und frage mich, was sie wohl denkt. Oder was ihr „Miau“ denn jetzt schon wieder bedeutet. Ich bin sicher, dass ich nicht die einzige Person bin, die gern mal wissen würde, was Tiere so reden und denken. Pixar und Disney haben uns ja schon oft personifizierte Tiere in ihren Geschichten gegeben. Jetzt aber bringen sie mit »Hoppers« einen Film raus, in dem der Wunsch vieler Menschen in Erfüllung geht - mit Wissenschaft! Denn die Wissenschaftler in »Hoppers« haben sich »Avatar« ganz genau angeguckt und gedacht „Das können wir auch!“. Und schwupps gibt es Roboter-Tiere und einen Mechanismus, in dem man sein eigenes Bewusstsein in den Robo-Körper überspringen lassen kann (deswegen auch der Name des Films). Eine junge Tierliebhaberin namens Mabel (im Original gesprochen von Piper Curda) ergreift die Chance und lässt sich ihr Bewusstsein in den eines kleinen Bibers pflanzen. Fortan kann sie nicht nur Biber sondern einfach alle Tiere verstehen! Der Traum! Dabei übertreffen die Dinge, die sie hört und mitbekommt ihre kühnsten Träume. Bald schon muss die Jugendliche aufpassen, dass sie keinen globalen Tierstreik gegen Menschen anzettelt. Denn plötzlich sieht sie die Gefahren dieses Experimentes: Sie sieht die Seite der Tiere und was wir Menschen ihnen und ihrem Lebensraum antun hautnah.
»Hoppers« ist der 30. Spielfilm von Pixar und stammt von Regisseur Daniel Chong, der damit sein Kinodebüt feiert. Vorher hatte er unter anderem als Storyboard-Künstler bei »Bolt« und »Der Lorax« mitgewirkt. Angeblich wurden die Macher des Films darauf hingewiesen, den Umweltschutzaspekt etwas runter zu spielen. Man ist gespannt, ob die Moral dann doch erhalten bleibt oder die „Bösen“ dann doch nicht mehr so „böse“ sind.
Anne
Buch: Jessica Andrews
Regie: Daniel Chong
Darsteller: Piper Curda, Bobby Moynihan, Jon Hamm
Kamera: Jeremy Lasky
Animation: Pete Docter
Musik: Nico Bondolo
Bundesstart: 05.03.2026
Start in Dresden: 05.03.2026