TRAILER

Moonfall

Science-Fiction/Action/Drama, USA 2022

Jetzt dachte ich erst, Herr Krabbe hat mir einen neuen Bond-Film übergeholfen, über dessen Entstehung ich von der Dienststelle noch nicht unterrichtet worden bin, aber Gott sein Schrank ist dem nicht so, da mich ein neuer gendergerechter, diverser und klimaneutraler Bond echt in die woke Zwickmühle gebracht hätte! Nein, liebe Menschen hinter den FFP2-Masken, ein neuer Katastrophen- Science-Fiction-Knüller von unserer Exportschlagersüßtafel Roland Emmerich, (nicht mit Christian Emmerich verwandt oder verschwägert) steht auf dem Tapet und hält mich schon jetzt in Spannung der Sonderstufe mit Konzertberechtigung. Gerade und soeben stelle ich spontan erregt fest, dass dies der erste Text im Jahre 2022 ist und damit einen Hoffnungsschimmer am so trübsinnigen Corona-Horizont darstellt, denn 2021 gab es pandemisch bedingt nur einen einzigen Text von mir und das erst im Juli. Wer so ungefähr Emmerichs Plot und ähnlich gelagerte Filme kennt, sowie ein Abo bei Netflix sein eigen nennt, wird wie ich schnell feststellen, am groben Grundgerüst haben schon einige Teilnehmer unterschiedlichst herumgebastelt mit mehr oder minder fetzigem Ergebnis. Das geht los mit unser aller Erde, alles läuft hervorragend bis schmezelehaft, und plötzlich kommt z.B. abenteuerlicher weise aus dem Sternbild Kassiopeia irgendein Oschie. Ein Komet, ein Meteor oder irgend ein anderes großes Dingens und droht natürlich die Erde platt zu machen. Eigentlich ist alles verloren, bis sich letzten Endes ein paar verwegene Teilnehmer und auch Innen finden, die voller Todesverachtung den Globus doch noch irgendwie retten. Soweit so gut, in Corona Zeiten möchte man natürlich nicht von diesem hervorragenden Grundgerüst abweichen und packt da noch zeitgemäß die Themen Fake News, Soziale Medien und Verschwörungstheorie mit rein, so dass am Ende, und da bin ich wieder bei Netflix, das großartige „Don´t Look Up“ mit Leonardo DiCaprio bei rum kommt und nun Roland Emmerich mit ähnlicher Thematik aber vollkommen anderem Ansatz. Der Mond, der sich für einige, die tatsächliche eine haben, erstaunlicherweise nicht als Scheibe herausstellt, verlässt auf unerklärliche Weise seine altangestammte Umlaufbahn und nimmt langsam aber sicher Kollisionskurs auf Mutter Erde. Es bleiben nur wenige Wochen, bis der Mond auf die Erde eingrüßt und so fast alles Lebende hier platt gemacht wird. Doch nur die ehemalige Astronautin und NASA-Offizierin Jo Fowler (Halle Berry) ist überzeugt zu wissen, wie sie die Menschheit retten kann, aber wie schon in „Don´t Look Up“ sind nur wenige Mitstreiter auf ihrer Seite: Astronaut und Ex-Kollege Brian Harper (Patrick Wilson) und der Astro-Experte K.C. Houseman (John Bradley). Das kleine Team startet zu einer allerletzten Mission ins Weltall. Doch was sie über den Mond herausfinden, sprengt die Vorstellungskraft aller und auch meiner, denn der Mond ist nicht das, was die Menschheit bisher glaubte. Und so begibt sich ein bunt zusammengewürfeltes Team auf eine unmögliche wie immer allerletzte Mission ins Weltall. Die Mitglieder lassen all jene zurück, die sie lieben, und riskieren alles, um auf der Mondoberfläche zu landen, das Geheimnis zu entschlüsseln und unseren Planeten vor der Auslöschung zu retten. Junge, Junge, Junge und ach Gottl nee.
Ray Van Zeschau (Dank der hervorragend und investigativen Journalistin des Volkes Kathrin Koch im Besitz des Mondgrundstückes: Zone 4 Quadrant Foxtrot Parzellennummer 182/8-503)