Daniel, der Zauberer

Drama, Deutschland/USA 2004, 50 min

Nun ist er da. Der ultimative Daniel Küblböck auf der großen Leinwand. Regie führt der mit Rainer Werner Fassbinder bekannt gewordene Schauspieler Ulli Lommel. Produziert wurde das ganze von Peter Schamoni, der auch den Küblböck-Hasser Opa Winter spielt.
Der Film erzählt von zwei Teenagern, die ihren Weltfrust auf Daniel projezieren und sich entschlossen haben, ihn zu töten. Sie wollen ihn während eines Konzerts in Passau auf offener Bühne erschießen, in der Hoffnung, damit selber zum Superstar zu werden. Und so steht Daniel vor seiner größten Prüfung. Diesmal geht es nicht um Schlangen und Kakerlaken, sondern um sein Leben! Mit Hilfe seines Großvaters Johnny, der zwar schon lange tot ist, aber ihn als sein Schutzengel begleitet, versucht Daniel seine Hasser mit Liebe und „positiver Energie“ zu entwaffnen…
Und Ulli Lommel meint zum ganzen: „Ich wollte einen Film machen, der unserer Jugend Alternativen bietet: Wie man sich mit Frust und Hass auseinandersetzen kann, ohne immer tiefer in den ewigen Teufelskreis aus Hass und Gegenhaß zu geraten. Die Verständigung der Alten mit den Jungen und das gegenseitige Vertrauen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Daher die Besetzung mit Daniel in der Hauptrolle, neben ihm der junge Oliver Möller vom Residenztheater, die 15-jährige Neuentdeckung Adele Eden, und bekannte Gesichter aus den 70er Jahren, wie Fassbinder Schauspieler Rudolf Waldemar Brem, ‘Rote Rübe’ Mitbegründerin Katja Rupé, Roger Fritz und Peter Schamoni…“